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Unser Bürgermeisterkandidat Hans Scherer und unser
1. Vorsitzender Wolfram Bartz im Interview mit Frau Werdelis von der Rheinpfalz:


  1. Warum will ich Ortsbürgermeister werden?
Verehrte Frau Werdelis, gleich vorab versuche ich mich an der Beantwortung Ihrer wohl schwersten Frage.
Die Frage ist, ohne dass auf das Ehrenamt abgestellt wird, nicht zu beantworten.
Angesichts des Umstandes, dass ich nunmehr eine Vielzahl von Ehrenämtern innehabe, für die ich nahezu jeden Abend in der Woche im Einsatz bin, wird mir oft die Frage gestellt, warum ich das denn überhaupt tue.
Meine Antwort ist jedes Mal dieselbe, weil ich es gerne mache, weil ich Spaß daran habe mich für meine Mitmenschen einzusetzen.
Die gleiche Motivation trug mich, als ich für mich die Entscheidung traf, für das Amt des Ortsbürgermeisters in Dirmstein zu kandidieren.
Selbstverständlich hat mich auch der Zuspruch der Vorstandsmitglieder der CDU Dirmstein davon überzeugt, gegen unseren Bürgermeister anzutreten, was mir sehr wichtig war.
Zusammengefasst kann ich Ihre Frage nur so beantworten, als dass mich mein Einsatz für das Ehrenamt von einem Amt zum nächsten getragen und letztendlich dazu geführt hat, dass ich mich nunmehr in die Liste der Bürgermeisterkandidaten eingereiht habe.

  1. Was wollen sie persönlich bzw. was will die CDU in den kommenden 5 Jahren für Dirmstein erreichen?
Ich glaube, dass sich meine Ziele zu 100 Prozent mit den Zielen der CDU Dirmstein decken und insoweit die CDU Dirmstein und der Bürgermeisterkandidat mit einer Zunge sprechen.
Es wird betont, dass es keinen Unterschied gibt, zwischen dem was der Bürgermeisterkandidat in den kommenden 5 Jahren erreichen will und dem was die CDU-Dirmstein möchte
Grundsätzlich vertritt die CDU Dirmstein die Auffassung, dass in den nächsten 5 Jahren das Leben in Dirmstein im Vordergrund stehen sollte.
In den letzten 5 Jahren wurde viel gebaut, mit der tollen Folge, dass viele Neubürger nach Dirmstein gekommen sind; der Förderung der Dorfgemeinschaft sollte daher viel Aufmerksamkeit eingeräumt werden.
So haben wir uns darauf verständigt, einen regelmäßigen Markt auf dem Schlossplatz einzurichten, uns dafür einzusetzen, dass kulturelle Veranstaltungen unter Einbezug der Vereine belebt werden, Weinveranstaltungen gefördert oder aber neue Ortspartnerschaften gegründet werden.
Selbstverständlich muss das Jahrmarktkonzept als Erfolgsmodell weiterentwickelt werden, das Ausruhen auf vermeintlichen Lorbeeren darf es nicht geben. Der Ausbau des Breitbandnetzes muss vorangetrieben werden, insbesondere werden wir das Augenmerk auf den Ausbau der Radwege nach Gerolsheim und Obersülzen (mit Anschluss Grünstadt) legen.
Aber auch die Verbesserung der finanziellen Lage unserer Ortsgemeinde muss obersten Vorrang haben.
So wollen wir uns nachdrücklich dafür einsetzen, dass die Ortsgemeinde Dirmstein, als die stärkste Ortsgemeinde am östlichen Rand der Verbandsgemeinde Leiningerland, vergleichbar mit der Ortsgemeinde Hettenleidelheim, als Grundzentrum eingestuft wird.
Selbstverständlich müssen Ziele, wie die Um- und Neugestaltung der Schlossgasse, die Gestaltung des Schlossplatzes Nordseite, die Überprüfung des bislang vorgestellten Verkehrskonzeptes und nicht zuletzt die Belebung des Ortskernes unter Berücksichtigung städteplanerischer Gesichtspunkte (zum Beispiel wie können leerstehende Gebäude im Ortskern neu genutzt werden?) als vorrangig auf der Agenda stehen.
Neben den beschriebenen Zielen dürfen die im Rahmen ordnungsgemäßer Verwaltung anstehenden Aufgaben erwähnt werden und müssen, da sowohl der Gemeinderat, als auch der Bürgermeister als Teil der Verwaltung anzusehen sind, abgearbeitet werden.
Schon seit langem bestehende Bebauungspläne, zum Beispiel der Bebauungsplan „Im Pflänzer“ sollten überarbeitet werden, aber auch auf eine Kanalbefahrung zur Ermittlung des baulichen Zustandes unsere Kanäle, darf gedrungen werden.
So wurde nunmehr jüngste bekannt, dass die letzte Kanalbefahrung vor 22 Jahren erfolgte, was leider nicht bei Erstellung des Hochwasserkonzeptes zur Berücksichtigung kam.
In Folge der Kanalbefahrung, insbesondere unter Auswertung der entsprechenden Ergebnisse, wird möglicherweise das Hochwasserschutzkonzept nachzubessern sein.
Im Rahmen ordnungsgemäßer Verwaltung wird die Planung und die Neugestaltung der Bleichstraße weiterverfolgt, die Parkplatzsituation im Ortskern auf den Prüfstand gestellt und vieles mehr mehr in Angriff zu nehmen sein, was sich im Übrigen auch aus den Haushaltsansätzen, die von der CDU Dirmstein mitgetragen wurden, ergibt.

  1. Was ist die größte Aufgabe, das größte Projekt in der nächsten Zeit?
Keiner Frage bedarf es, dass die Einstufung der Ortsgemeinde als Grundzentrum unsere größte Aufmerksamkeit genießt.
Schon vor Jahren wurde in Erwägung gezogen, Dirmstein als Grundzentrum einzustufen.
Im Wesentlichen scheiterte dies daran, dass die 3000 Einwohnergrenze nicht erreicht wurde.
Zwischenzeitlich wurde jedoch die 3000 Einwohnergrenze geknackt.

  1. Was ist das unmittelbare Wahlziel (Anzahl der Gemeinderatssitze oder Prozentzahlen)?
Die CDU Dirmstein wird alles daran setzen zukünftig den Bürgermeister zu stellen.
Selbstverständlich setzt die CDU Dirmstein auch alles daran, mehr Gemeinderatssitze als bisher zu erringen.

  1. Auf welche Projekte und Entwicklungen (bezogen auf die vergangenen 5 Jahre) kann Dirmstein stolz sein?
Wir glauben, dass bei dieser Frage über die Fraktionen hinaus Einigkeit besteht.
Selbstverständlich können wir stolz darauf sein, dass wir eine wunderschöne Festhalle nutzen können.
Auch können wir stolz darauf sein, dass wir den Kostenrahmen beim Bau der Festhalle genau einhalten konnten.
Aber auch die Aufstellung eines Hochwasserschutzkonzeptes, vom Hochwasser waren in der Vergangenheit die Bürger Dirmsteins zweimal in katastrophalem Ausmaß betroffen, war dringend notwendig und muss als gelungen angesehen werden.
Gleiches gilt für unsere Bauten.
Die Bebauung des Areales „Gärtnerei Schwaab“, letztendlich die Bebauung des Baugebietes „Nachtgärten“ oder aber die Bebauung in der Laumersheimer Straße, bezeichnen wir als gelungen.
Nicht vergessen werden darf der Um- und Neubau des Gemeindekindergartens, was nach den gesetzlichen Vorgaben dringend notwendig war.

  1. Was hat nicht bzw. nicht gut geklappt?
Auch hierüber braucht man nicht lange nachzudenken.
Leider konnte die Bebauung des alten Sportplatzes nicht realisiert werden.
Letztendlich wurden in der Vergangenheit, unter Beteiligung der CDU Dirmstein, als Koalitionspartner, all das umgesetzt, was man sich vorgenommen hat; zumindest so in die Wege geleitet, dass eine Umkehr nicht mehr möglich ist.


  1. Was kann die CDU Dirmstein besser als FWG und SPD?
Verehrte Frau Werdelis, Ihre diesbezügliche Frage wurde im Vorstand der CDU Dirmstein, aber auch unter den aktiven Mitgliedern, diskutiert.
Die CDU Dirmstein will sich nicht über die FWG oder aber die SPD stellen, Eigenlob ist nicht unsere Sache.
Wir halten es jedoch wie Steve Jobs, der einmal gesagt haben soll: „Wir sind nicht besser, aber anders.“
Anders heißt, dass wir, wie wir es auch innerhalb unseres Ortsverbandes praktizieren, auf jede Meinung eingehen, jeden ernst gemeinten Hinweis verfolgen, insbesondere weitmöglichst „Basta-Entscheidungen“ vermeiden.

  1. Was sind die Stärken des Ortsverbandes?
Zu den Stärken unseres Ortsverbandes gehört zweifellos der Zusammenhalt der aktiven Mitglieder untereinander.
Die Begeisterung für das Ehrenamt und der Fleiß jedes Einzelnen bei Ausübung des Ehrenamtes sind in der CDU-Dirmstein bei jedem aktiven Mitglied festzustellen und unser höchstes Gut.






 

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